Eine Geschichte von Ablehnung und Liebe.
Meine Liebe zum Kakao währt noch nicht lange – dafür ist sie aber umso intensiver. Amors Pfeil traf mich mitten ins Herz. 💘. Bähm. Schlagartig verliebt, verbunden, große Liebe. Man könnte sagen, Kakao und ich, wie sind jetzt fest zusammen. 💞

Das Thema Kakao und Kakaozeremonien ist natürlich nichts Neues. Seit vielen Jahren beobachte ich, wie in der spirituellen Szene, auch hier in Hamburg, Zeremonien abgehalten werden. Doch für mich fühlte es sich nie wirklich echt an. Eher wie ein Trend, den man mitmacht oder eben nicht.
Ich habe viele Anfragen bekommen, mein Studio für Kakaozeremonien zu vermieten – die meisten habe ich abgelehnt. Oft habe ich mir die Webseiten der Menschen angeschaut oder sie sogar persönlich gekannt und sofort gespürt: Nein, das passt nicht. Das fühlt sich für mich nicht stimmig an. Manchmal war es auch so, dass schlichtweg kein Platz im Studio frei war – und das war dann auch gut so. 😊
Zwischen Trend und Wahrhaftigkeit
Ein Beispiel: Eine Yoga-Kollegin, die ich seit vielen Jahren kannte, nannte sich plötzlich Life Coach und bot Kakaozeremonien an. In all den Jahren zuvor hatte ich sie jedoch kein einziges Mal über Kakao sprechen hören. Meines Wissens nach hatte sie auch keine einzige Coaching-Ausbildung absolviert. Für mich wirkte es wie etwas, das man einfach mitmacht, weil es gerade alle machen – und nicht wie etwas Wahrhaftiges, mit dem man wirklich verbunden ist.
In der Yogaszene begegnen wir solchen Dingen ständig. Die wenigsten haben eine tiefe Verbindung zur Yogaphilosophie oder wirkliches Wissen darüber. Eine 200-Stunden-Ausbildung kann dir niemals die jahrtausendealte Praxis und die darin liegende Weisheit vermitteln.
Unglaublich, aber wahr: Ich habe tatsächlich einmal eine Anfrage bekommen, ob ich eine Yoga-Ausbildung empfehlen könne – und auf meine Frage, welche Erfahrung die Person denn bereits habe, kam die Antwort: keinerlei. Sie könne sich aber vorstellen, das nebenberuflich anzubieten, „wäre doch schön, ein paar Kurse zu geben“.😳
Ein wirkliches Verständnis von Yoga entsteht nur durch echtes Interesse und das Wissen um seine Essenz. Yoga ist kein Pilates und kein Turnkurs – es ist ein spiritueller Weg des Erwachens. Ein Weg, der durch tägliche Praxis, durch Wiederholung und durch Hingabe entsteht. Über viele Jahre hinweg.
Beim Coaching verhält es sich ähnlich: Auch hier braucht es mehr als ein Zertifikat oder einen neuen Titel auf der Website. Es braucht echte Auseinandersetzung, Tiefe und den Mut, selbst durch Prozesse gegangen zu sein, bevor man andere begleitet. Und weil Yoga uns immer wieder zur Selbstreflexion einlädt, ist die Verbindung von Yoga und Coaching eine wunderbare Kombination – aber eben nur, wenn die innere Arbeit wirklich gelebt wurde.
Zurück zum Kakao: Natürlich weiß ich, dass es damals wie heute viele wundervolle Zeremonien und Menschen gab, die Kakao in tiefer Verbundenheit nutzen – genauso wie es auch im Yoga und Coaching echte Tiefe gibt. Doch zu dieser Zeit waren es eben nicht die Menschen, denen ich begegnet bin.

Die Begegnung mit KakaoMischa
Vor etwa einem Jahr hörte ich in einer Podcastfolge von Anastasia Umrik ein Interview mit Kakao Mischa. Anastasia trinkt selbst regelmäßig Kakao und spricht oft über ihre Liebe zu dieser Pflanze. Ich fand das Gespräch spannend und habe einfach zugehört, ohne große Erwartungen. Mischa war mir auf Anhieb sympathisch – ehrlich, warm, echt. Da war nichts Aufgesetztes, ich mochte seine Art.
Seitdem wusste ich, da gibt es also diesen Kakao Mischa, einen Menschen, der Kakao in die Welt bringt. Und dann passierte erstmal lange gar nichts.
Einige Monate später, im Frühsommer dieses Jahres begann eine intensive Phase für mich. Ein großes Schattenthema tauchte auf. Ängsten, denen ich begegnete, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie habe. Es war eine extrem intensive Zeit, körperlich wie seelisch. Und genau in dieser Phase meldete sich der Kakao wieder. Ich habe mal gelesen, dass zeremonieller Kakao dich findet, wenn du bereit dafür bist.
Plötzlich begegnete mir überall Kakao Mischa. Sein Name poppte ständig auf, und auch die Anfragen für mein Studio zum Thema Kakaozeremonien häuften sich wieder. Ich konnte gar nicht mehr anders und bestellte schließlich meine ersten drei Kakaotaler.
Die Website von Kakao Mischa ist warm und wirkte sehr klar auf mich, die Informationen herzlich und liebevoll. Ich habe schon immer ein gutes Gespür dafür gehabt, ob sich etwas für mich echt anfühlt – und diesmal war es eindeutig. Andere Anbieter, die ich mir parallel angeschaut hatte, berührten mich nicht. Mir fehlte dort die Tiefe, die Seele, die Spiritualität. Also blieb ich bei Kakao Mischa.
Als das kleine Paket ankam, war ich tief berührt, wie viel Persönlichkeit und Herz darin steckte: ein handgeschriebener Gruß mit Herzchen, eine kleine persönliche Nachricht, eine Anleitung zur Zubereitung, dieser wunderbare Duft und diese wunderschönen Affirmationskarten, die mitten ins Herz gehen. Ich war beeindruckt.

Das erste Ritual
Ein, zwei Tage später war es dann soweit. Ich machte es mir morgens schön für meine erste eigene Kakaozeremonie. Im Wintergarten, warm und wohlig, sicher und geborgen.
Der 30g Chuncho Taler sollte es sein – mit Hafermilch. Es hieß der Chuncho sei sanft und gut geeignet für den Einstieg. Ich hatte mir einen Platz eingerichtet, eine kleine Meditation vorbereitet, Musik aufgelegt, vorher noch ein bisschen mit Palo Santo geräuchert. Alles fühlte sich stimmig an, und ich freute mich riesig auf diesen Moment. Der Kakao in meiner Tasse sah wunderschön aus es roch sehr gut.

Dann der erste Schluck.
Ich musste ihn fast wieder ausspucken.
Sauer. Nicht einfach bitter – sondern einfach nur säuerlich und richtig unangenehm.
Ich rannte direkt in die Küche und prüfte, ob die Milch schlecht war. Aber nein, die Hafermilch schmeckte wie immer. Also zurück zum Kakao. Zweiter Schluck. Bääähhh. Was war das denn?
Und dann ging es in mir los.
Die Abwertung. Das Urteil. Das Richten.
„Was für ein Mist. Wie können die alle so ein Bohei darum machen? Das schmeckt doch gar nicht. Wie kann man sowas trinken? Das kann doch nicht euer Ernst sein?„
Ich war zutiefst enttäuscht. Dabei hatte ich gar nicht erwartet, dass es wahnsinnig gut schmecken würde. Ich war einfach neugierig. Aber ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass es mir so gar nicht schmeckt – und sogar eher unangenehm war.
Und dann, beim dritten Schluck, traf es mich plötzlich wie ein Schlag. Mama Kakao hielt mir einen Spiegel vor.
„Du bist nicht so, wie ich es erwartet habe.
Du müsstest anders sein.
Du bist nicht ok.
Du bist falsch.“
Dieses Thema kenne ich so gut. Es ist seit meinem Eintritt in diese Welt präsent – als ungewolltes Kind, hineingeboren in eine Familie, in der einfach kein Platz mehr war.
Natürlich ist das ein Lebensthema von mir und nichts Neues. Und doch hielt mir der Kakao plötzlich wieder genau diesen Schmerz vor Augen.
Denn ich machte ja gerade nichts anderes. Ich lehnte ab und verurteilte, weil etwas nicht so war, wie ich es mir erhofft hatte. Diese Erkenntnis traf mich wie ein Schlag. Und ich weinte bitterlich.
Da saßen wir nun. Meine Tasse Kakao, mein Schmerz und ich.
Und dann kam die Liebe
Doch ich wollte so nicht sein. Nicht ablehnend, nicht verurteilend. Natürlich meldete sich ein kleiner Teil in mir: „Kakao ist nichts für dich. Lass es bleiben.“ Doch ein viel größerer Teil war tief berührt. Und ich erinnerte mich daran, was ich gebraucht hätte?
Was brauche ich heute? Was wünsche ich mir noch immer von meiner Ursprungsfamilie, was wünsche ich mir vom Leben, von der Gesellschaft, von unserem Miteinander?
Die Antwort war: Liebe. Verbindung. Gesehen werden. Akzeptanz.
Und so blieb ich beim Kakao. Mit jedem weiteren Schluck veränderte sich auch der Geschmack – er wurde weicher, weniger säuerlich und sehr sanft. Und so verliebte ich mich in ihn, genauso wie er war. Und so begann ich auch mich selbst zu lieben, genauso wie ich war. Mit all dem Schmerz, mit der Ablehnung, der Härte und Urteilen in mir, und auch mit der Sanftheit, der Feinheit, dem großen Herz.

Mama Kakao
Oft ist die Rede von „Mama Kakao“. Indigene Völker nehmen die Kakaopflanze, diese Pflanzenmedizin, als weibliches Wesen wahr: warmherzig, fürsorglich, geborgen, verbindend. Pure Hingabe. Reine Herzensenergie.
Und genau das fehlte mir viele Jahre. Ja, ich habe einen wundervollen Mann, Tiere, Menschen, die mich lieben. Und dennoch ist dieser tiefe Schmerz in mir, nicht in Ordnung zu sein, nicht dazuzugehören, abgelehnt zu werden. Vielleicht wird er immer da sein, in jeder Zelle.
Doch Mama Kakao hat mir meinen Schmerz nochmal gespiegelt und mir den Umgang damit gezeigt.
Liebe dich selbst. Geh hinaus in die Welt und gib ihr das, was du dir selbst wünschst.
Dankbarkeit
Seitdem begleitet mich Mama Kakao auf vielen Wegen. Manche Sorten sind sanft, wie ein kleiner Seelenstreicher. Manchmal umhüllt sie mich wie eine warme Decke. Manchmal bringt sie mich zum Weinen. Manchmal zum Tanzen, zum Lachen und in die Freude.
Mittlerweile habe ich mein erstes Kakao-Ritual mit zwölf Frauen im Studio gestaltet, am Erntedankfest, rund um ein Naturmandala. Ich habe von meiner Begegnung mit Kakao erzählt, von meiner Verbindung und Liebe erzählt und eingeladen sich für die Liebe zu öffnen.
Mein Herz ist weit und offen und ich wünsche mir sehnlichst, dass immer mehr Menschen ihre Mauern durchbrechen und ihre Herzen öffnen und wenn ich nur irgendwas mit Hilfe von dieser wunderbaren Pflanzenmedizin dazu beitragen kann, erfüllt mich das mit tiefer Freude und innerem Frieden.
Seit jenem ersten Morgen im Wintergarten ist vieles anders. Und doch hat sich im Außen nichts geändert. Im Inneren jedoch ist eine neue Welt aufgegangen.
Kakao ist nicht einfach nur ein trendiges Getränk. Mama Kakao ist Medizin. Sie hat die Kraft zu heilen. Sie ist ein Spiegel. Eine Begleiterin. Eine fürsorgliche liebende Mutter. Eine Herzensöffnerin.
Danke Mama Kakao.
Danke Kakao Mischa & sein ganzes wundervolles Team.
Danke an alles, was ich bisher erfahren dürfte.
Funfact zum Schluss
In der Kakao-Mischa-Community fragte neulich eine Frau, ob der Chuncho-Kakao in letzter Zeit etwas säuerlich schmecke.😳
Ganz viele bestätigten das! Die Erklärung war, dass tatsächlich die aktuelle Charge einen leicht säuerlichen Geschmack anfangs habe.
Ich konnte es kaum glauben – aber ja, kein anderer Chuncho hat für mich jemals wieder sauer geschmeckt. Verrückt, oder?
Möchtest auch du dein Herz öffnen?
Inzwischen bin ich stolze Kakao-Botschafterin von Kakao Mischa.
Du kannst den Kakao direkt in meinem Studio in Hamburg kaufen oder mit meinem Rabattcode online bestellen und 10 % sparen.
Hier gehts zum Kakao.
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Wenn du Fragen zum Kakao hast, melde dich gern bei mir.
Ich teile meine Erfahrungen von Herzen mit dir.






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